zurück 09.02.2018

Molkerei Gropper und Milcherzeugervertreter empfehlen Glyphosatverzicht

Heinrich Gropper, Reinhold Stangl und Markus Seemüller gemeinsam mit den Milcherzeugervertretern

Ab 2020 soll auf die Verwendung des Pflanzenschutzmittels verzichtet werden  
Rohmilch Umrechnungsfaktor nach Milchpreisverhandlung mit Vertretern der Bayern-MeG angehoben

Nach der erfolgreichen Umstellung auf die Verarbeitung von ausschließlich „gentechnikfreier“ Milch gemäß VLOG Standard, setzt sich die Molkerei Gropper gemeinsam mit ihren Landwirten nun ein neues Ziel: den Verzicht auf das Pflanzenschutzmittel Glyphosat. Das kontroverse Pestizid ist Inhalt einer Diskussion, in der es um die  Auswirkungen von Glyphosat und dessen Risiko für den Menschen in Lebensmitteln geht. Molkerei-Inhaber Heinrich Gropper und Reinhold Stangl, Leiter des Milcheinkaufs der Molkerei Gropper, sprachen mit den bäuerlichen Vertretern der Gremien und dem Geschäftsführer der Bayern-MeG Markus Seemüller über das umstrittene Thema. Gemeinsam will man den Landwirten eindringlich empfehlen, in ihren Betrieben auf die Anwendung von Glyphosat zu verzichten. 

Die Gentechnik ist auch Glyphosat ein Thema, dass den Markt zunehmend bestimmt und den Verbraucher beschäftigt. „Gemeinsam mit unseren Landwirten wollen wir bis 2020 auf die Anwendung von Glyphosat verzichten. Das spiegelt auch die aktuelle Marktentwicklung wider“, erklärt Heinrich Gropper. Ebenso wie bei der gelungenen Umsetzung des Verzichtes von Gentechnik setzt die Molkerei Gropper beim Thema Glyphosat auf Nachhaltigkeit und den bewussten Umgang mit der Umwelt, was in Zusammenarbeit mit den Landwirten erreicht werden soll. 

Umrechnungsfaktor für Rohmilch auf 1,03 angehoben

Gemeinsam mit den Vertreten der Bayern-MeG und deren Geschäftsführer Markus Seemüller und weiteren Vertretern der Milchliefergruppen beschloss die Molkerei Gropper auch eine Anhebung des Umrechnungsfaktors für von den Milcherzeugern angelieferte Rohmilch ab Januar 2018von bisher 1,02 Volumen in Gewicht auf 1,03. Die Milcherzeuger werden über Rundschreiben und bei den aktuellen Gebietsversammlungen über diesen Beschluss informiert.

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