zurück 02.06.2017

Gropper baut Qualitätsprogramme aus

Produktion der Molkerei Gropper in Bissingen

Ab der zweiten Jahreshälfte 2017 bietet die Molkerei Gropper aus Bissingen Qualitätsmilch unter der Einstiegsstufe des Labels „Für Mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes e.V. (DTB) an. Die Molkerei aus dem Landkreis Dillingen an der Donau bringt die Milch als eine der ersten auf den Markt – ihre mittelständische Struktur, Flexibilität und ihr Produktions-Know-how ermöglichen das Programm qualitativ, sicher und schnell umzusetzen". Aktuell werden die teilnehmenden Gropper-Milcherzeuger aus der Region für das Label „Für mehr Tierschutz“ zertifiziert.

Die Nachfrage der Verbraucher nach Produkten, die höhere Ansprüche an Tierwohl erfüllen, nimmt zu. Als Handelsmarkenspezialist ist Gropper mit den Erwartungen der Konsumenten. Außerdem verfügt man über langjährige Partnerschaften zu Milcherzeugern, die für das Label in Frage kommen. Bis zu ca. 80 dieser Erzeuger werden aktuell von der Gesellschaft für Qualitätssicherung in der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft (QAL) in Vierkirchen als offizielle Lieferanten für das Label zertifiziert.  Gropper verfolgt damit einerseits das Ziel, ein hochqualitatives Produkt für einen wachsenden Markt herzustellen. Andererseits hat die Molkerei den Anspruch, ihren Lieferanten die Chance zu bieten, die Wertschöpfung ihrer Milch zu steigern und einen Aufschlag zu erzielen. „Durch das Label wird Tierwohl im Kühlregal ein Stück weit greifbar. Uns ist aber ebenso wichtig, Landwirten ein Angebot für eine bessere Wertschöpfung zu machen. Der Aufpreis für diese Milch kann einen Beitrag leisten, damit Erzeuger weiter in ihre Haltung und in zukunftsfähige Ställe investieren können,“ sagt Reinhold Stangl, Leiter Milcheinkauf der Molkerei Gropper.

Die Produktion für das Label ist die konsequente Weiterentwicklung der Aktivitäten von Gropper. Seit Jahren vermarktet die Molkerei neben konventioneller und Bio-Milch in Qualitätsprogrammen erfolgreich Produkte, die Trends wie Regionalität, Gentechnikfreiheit und jetzt eben Tierwohl, Rechnung tragen. Heinrich Gropper,
Geschäftsführer und Inhaber der Molkerei Gropper: „Der Milchmarkt differenziert sich weiter. Natürlich produzieren wir weiterhin konventionelle Milch. Aber die Verbrauchererwartungen an Tierhaltung und Tierwohl verändern die Nachfrage. Diesen Wandel sehen wir und gestalten ihn aktiv mit, indem wir zukunftsfähige Produkte am Markt platzieren. Gleichzeitig wollen wir unsere Lieferanten auf diesen Weg in die Zukunft mitnehmen.“

 Drucken