zurück 29.11.2016

Molkerei Gropper aktiv gegen Lebensmittelverschwendung

Bündnis "Wir retten Lebensmittel" \ Quelle StEMLF

Handelsmarkenspezialist aus Bissingen ist Gründungsmitglied des Aktionsbündnisses des bayerischen Landwirtschaftsministeriums „Wir retten Lebensmittel” 

In Bayern gehen jährlich 60 Kilogramm Lebensmittel pro Person im Lauf der gesamten Wertschöpfungskette verloren. Frische-Produkte landen besonders häufig im Müll – und ihnen geht zudem eine intensive Wertschöpfung voraus. Vor diesem Hintergrund wurde Mitte Oktober 2016 das Bündnis „Wir retten Lebensmittel“ vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) ins Leben gerufen. Die Molkerei Gropper und weitere 37 Partner aus Bayern engagieren sich darin, um die Verschwendung von Lebensmitteln einzudämmen und veröffentlichten dazu eine Strategie und 17 konkrete Rettungsmaßnahmen: www.stmelf.bayern.de/wir-retten-lebensmittel 


Unter den Mitgliedern des Bündnisses „Wir retten Lebensmittel“ sind neben Gropper weitere Produzenten sowie Erzeuger, Händler, Verbraucherschutz-Organisationen u.v.m. „Wir sind ein Mitglied erster Stunde, denn für uns ist das täglich ein Thema: Wie können wir unserer Verantwortung gegenüber natürlichen Ressourcen noch stärker gerecht werden? Das ist eine der zentralen Aufgaben unserer Zeit“, erklärt Heinrich Gropper, Inhaber der Molkerei Gropper. Die Molkerei aus Bissingen setzt sich zum Ziel, verstärkt Aufklärungsarbeit zu leisten und die Weiterverwertung von Reststoffen voranzutreiben. Gropper sagt: „Wir wollen unseren Beitrag leisten, damit das Thema stärker ins öffentliche Blickfeld rückt. Potenziale sehen wir z.B. darin, Konsumenten zu sensibilisieren, die Zusammenarbeit mit karitativen Einrichtungen auszubauen, Reststoffe innovativ weiter zu verwerten oder die Lagerung zu verbessern.“ 


Gropper wird aber auch sein eigenes Engagement weiterführen so z.B. die erfolgreiche Partnerschaft mit „Die Tafeln“. Gropper unterstützt bereits seit Jahren einige Tafeln im Einzugsgebiet, die regelmäßig Ware bei Gropper abholen, um sie Bedürftigen bereit zu stellen. „Das Konzept und Engagement der Tafeln ist vorbildlich für viele Bereiche und sollte unbedingt nach Kräften unterstützt werden“, so Gropper weiter. 
Im ersten Schritt nach Veröffentlichung von 17 Rettungsmaßnahmen in einer gemeinsamen Präambel des StMELF und der Mitglieder zählt jetzt, dass die Mitglieder die Initiative tatkräftig umsetzen. Dazu wollen sie jetzt die anstehenden Maßnahmen des Bündnisses in ihrem Wirkungskreis repräsentieren, für sie werben und alle Maßnahmen helfen durchzuführen. 

 

 Drucken